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  Satia Devi

Ein schüchternes junges Mädchen setzte sich neben mich. Schüchtern, aber mit einem Lächeln, das mein Herz gleich gewann. Satya Devi lispelt etwas beim Sprechen und hört auch nicht ganz so gut. Mit ihren 15 Jahren ist sie ein süßes und unschuldiges Mädchen. Vermutlich haben ihr Lispeln und ihr Hörproblem zu ihrer Schüchternheit beigetragen. Sie war sieben als sie in dieses Heim der Inter-Mission kam und begann die Schule mit der 1. Klasse.

 

Als der Vater die Familie verließ, war sie noch ein kleines Mädchen. So verbrachte sie die meiste Zeit ihres frühen Lebens bei ihrer Großmutter. Denn ihre Mutter musste ihren Lebensunterhalt als Köchin verdienen. Bald konnte sie aber nicht weiter arbeiten, weil sie körperlich zu schwach war. Satya Devi denkt gern an die Zeit mit ihrer Mutter zurück und die Erinnerungen daran, wie ihre Mutter mit ihr neue Kleider einkaufen ging und sie dann neu eingekleidet einen Stadtbummel machten, sind für Satya wie große Schätze.

 

Vor acht Jahren wurde Satya in das "Heim der Freude" bei Madras in Süd-Indien gebracht, ein Heim der Inter-Mission, das auf einem großen farmähnlichen Grundstück sehr schön angelegt ist. Jetzt geht sie dort in die 8. Klasse und ist stolz auf ihre guten Leistungen in der Schule. Dass sie eine englischsprachige Schule besuchen kann, findet sie toll. Tatsächlich ist dies für ein Kind aus armen Verhältnissen auch sehr ungewöhnlich.

 

In ihrer Familie haben sich traurige, aber auch hoffnungsvolle Entwicklungen ergeben. Überraschend starb ihre Mutter vor wenigen Monaten an starken Blutungen, weil niemand ihr die nötige medizinische Hilfe gab. Kurz zuvor hatte Satya ihre Mutter noch besuchen können und sie erinnert sich noch gut an ihre Worte: "Mach dir keine Sorgen um mich. Du hast ein Leben vor dir. Setz alles ein und mach das beste daraus." Nach dem Tod ihrer Mutter zeigte sich im Leben ihres Vaters eine überraschende Veränderungen. Er, der zum Alkoholiker geworden war, tauchte wieder aus der Versenkung auf und arbeitet nun in einem kleinen Laden. Jetzt bekommt Satya manchmal Besuch von ihrem Vater. 

 

Satya, die aus einem hinduistischen Hintergrund kommt, hat sich ganz persönlich dafür entschieden, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen. Sie möchte gern eine Missionarin werden und anderen von der wunderbaren Liebe Jesu erzählen, die sie selber erfahren hat.

 


 
 





Danke für die zahlreichen Geschenke...

Die Waisenkinder in einem Kinderheim in der Republik Moldau freuen sich über unsere Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"...

Diese Kinder, die von den Eltern vernachlässigt werden und so sehr Liebe und Aufmerksamkeit brauchen, sind berührt von der Liebe der unbekannten Menschen in Deutschland.

 

Im Nahmen dieser Kinder möchten wir allen unseren Spendern: "Ein herzliches Dankeschön" sagen!




 
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