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  Dankesbriefe aus Nord-Kasachstan






 

Der Friede Gottes sei mit euch, liebe Freunde in dem Herrn, alle die an diesem großen Werk der Wohltätigkeit beteiligt sind.
Ich grüße euch herzlich in der Liebe des Herrn, die unsere Herzen vereint!
Ehre sei Jesus Christus! Es schreibt euch Schwester Ruth Reimer. Ich bin dem Herrn und euch sehr dankbar, dass ihr dazu bewegt worden seid mir Hilfspakete zu schicken. Der Herr sieht, dass ich nichts Eigenes suche, denn ich bin mit keiner Familie gebunden und sehe diese Arbeit als eine Aufgabe von dem Herrn an. Ich habe im Leben viel Not und Armut erleben müssen, darum kann ich nicht tatenlos zusehen wie viele Menschen, besonders Großfamilien, Not leiden müssen.

Eure Hilfspakete waren eine große Hilfe, die man nicht bezahlen kann, besonders, wenn man keine Arbeit hat. Als ich eine Familie in Timertau besucht habe, sah ich kahle Wände. Der Mann war Alkoholiker und ist inzwischen gestorben. Die Schwester war gezwungen fünf ihrer Kinder ins Kinderheim zu geben, weil sie nichts zu essen hatten, drei sind noch bei ihr geblieben. Ich habe sehr gelitten, dass ich ihr nicht helfen kann. Gott sei gelobt, konnten wir ihr und ihren acht Kindern Kleider und Schuhe bringen. Die Geschwister haben mir dabei geholfen und die Sachen mit ihrem Auto hingefahren. Ich bin so froh, dass ich an eurer Arbeit teilhaben kann und möchte die Dankbarkeit der Geschwister an euch weiter geben.

Bitte vergisst unsere Gemeinde auch ferner nicht, denn sonst müssen wir hart fürs Überleben kämpfen. Eure Hilfsgüter haben wir für die Notleidende in Karagan, Mitschurino, Dolinka (für mehrere Großfamilien), Timertau (6 Familien), Tschlenaschz (19 Familien), und Saran (eine Familie mit 12 Kindern) verteilt. Ein Teil brachte die Jugend in meine Wohnung und ich lud die Großfamilien zu mir ein. Sie suchten sich die passenden Kleider aus. Es waren insgesamt mehr als 15 Familien. Sie freuten sich und dankten sehr dafür, nur nicht alle haben Zeit gehabt euch einen Brief zu schreiben.

Ich danke meinen Gott, dass er mir Kraft gibt, trotz meines Alters diese Arbeit zu verrichten. Ich lasse bei mir Sachen, die keiner tragen kann, zurück und nähe diese um. Ich freue mich so sehr, dass dadurch den Nöten des Volkes Gottes abgeholfen werden kann. Wenn jemand meine Arbeit nicht versteht, dem kann Gott selbst die Augen öffnen. Ich kann nicht alles beschreiben, doch ich freue mich, dass ihr Vertrauen zu mir habt und ihr dazu bewegt worden seid uns die Hilfe zu senden. Oh, wenn ihr nur diese verlassene Dörfer sehen könntet. Die verwahrlosten Häuser wie im Mittelalter. Außerdem steigen die Preise immer mehr, besonders aber auf dem Land.

Der Herr möge euch reichlich segnen. Ich sende einige Dankesbriefe zu. Sie sind einfach, doch vom Herzen geschrieben. Ich bin ebenso erfüllt mit tiefer Dankbarkeit, denn dieser Dienst bewirkt in vielen Menschen eine Dankbarkeit Gott gegenüber.

In tiefer herzlicher Dankbarkeit an den Herrn und euch alle


Schwester Ruth Reimer

17.08.08

 


 
 





Danke für die zahlreichen Geschenke...

Die Waisenkinder in einem Kinderheim in der Republik Moldau freuen sich über unsere Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"...

Diese Kinder, die von den Eltern vernachlässigt werden und so sehr Liebe und Aufmerksamkeit brauchen, sind berührt von der Liebe der unbekannten Menschen in Deutschland.

 

Im Nahmen dieser Kinder möchten wir allen unseren Spendern: "Ein herzliches Dankeschön" sagen!




 
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