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  Kurzer Überblick über die Schwerpunkte der Arbeit des CDH-Stephanus

1988 Aus Privatinitiative waren erste Pakete mit Hilfsgütern per Post in die GUS-Länder geschickt.

1990 Gründung des Hilfswerks als eingetragener Verein. Erste Zweigstelle des Hilfswerks "Stephanus" in der Stadt Petropawlowsk, Kasachstan. Hilfswerk "Swet" in Rybniza/Moldova wird ins Leben gerufen. Erste Konferenz des CDH-Stephanus. Ca. 108 t. Hilfsgüter werden in die arme Ländern verschickt.

1991 Hilfsaktionen für Kasachstan, Ukraine, Bulgarien und Rumänien. Außerdem werden 3 Flugzeuge mit 100 Tonnen Hilfsgütern für Asien verschickt. Insgesamt werden ca. 535 t Hilfsgüter verschickt. Evangelisationsveranstaltungen in Sibirien, Kasachstan und Kirgisien werden durchgeführt. Dabei werden Tausende von Neuen Testamenten verteilt.

1992 Kauf eines eigenen Lkws für den Versand der Hilfsgüter. Es werden regelmäßige Hilfstransporte (insgesamt ca. 853 t. Hilfsgüter) und Evangelisationen durchgeführt. CDH-Stephanus wird als Zivildienststelle anerkannt, dazu werden zusätzliche Räume errichtet wie z.B.: Aufenthaltsraum, Schlafräume, Küche und Dusche.

1993 Ein Grundstück in Speyer, Boschstrasse 26, mit Büroräumen und der Lagerhalle für die Hilfsgüter wird gekauft. Weihnachtspaketaktion für Kasachstan, Hilfsgüter für Rumänien, verstärkte Hilfe für Katastrophengebiete in Armenien wird geleistet. Im Mai wird in Rybniza ein Bibelkolleg eröffnet.

1994 Hilfsaktionen für Katastrophengebiete in Armenien und Georgien. Ende Mai ereignete sich auf dem Weg nach Armenien ein schwerer Verkehrsunfall. Unser LKW kommt auf der nassen Straße vom Weg ab und überschlägt sich. Unser ehrenamtlicher Mitarbeiter, unermüdlicher Missionar und Seelsorger Eduard Buchmüller kommt dabei ums Leben. Der 2. Vorsitzender Rubin Firus stirbt am 13. August an den Folgen dieses Unfalls.

1995 Das angrenzende Grundstück wird mit der Absicht, darauf eine Bibelschule bzw. ein Christliches Zentrum zu bauen, gekauft. Flüchtlingshilfe für Tschetschenien gesendet. Die Zahl der Patenkinder in Indien wächst auf 280. Im Juli werden in Petropawlowsk eine Bibelschule eröffnet, ein Missionswerk in Makinsk errichtet, und eine Kinderfreizeit in Moskau organisiert. In Bremen wird eine Filiale ins Leben gerufen.

1996 CDH-Stephanus erwirbt aus einem Militärbestand der Schweizer Armee vier Mobile Bäckereien. Eine Mobile Bäckerei ist ca. 10 m lang: Es können ca. 1000 Brote in einer Schicht gebacken werden, sie kann mit Holz, Strom oder Diesel betrieben werden. Eine von diesen Bäckereien wurde in Rybniza in Betrieb genommen (andere wurden nach Nowograd-Wolynski / Ukraine, Bischkek/Kirgisien und nach Petropavlovsk/Kasachstan geschickt). Armenienhilfe: Vor Ort wurden 75,6 Tonnen Lebensmittel eingekauft und verteilt. In Kirgisien wurde eine Bibelschule eröffnet.

  • 1997 In neuen Bundesländern werden verstärkt Evangelisationen durchgeführt. In verschiedenen Gemeinden werden Bibelseminare durch ehrenamtliche Referenten durchgeführt.
  • 1998 In Kasachstan und Rumänien wurden Christliche Kinderheime gegründet. Arbeit in Indien wird nach wie vor vorangetrieben, inzwischen werden ca. 500 Patenkinder versorgt. Zahlreiche Zeltmissionseinsätze, teilweise mit 2 Zelten gleichzeitig im Einsatz, werden in den neuen Bundesländern durchgeführt. Katastrophenhilfe wird nach Uzhgorod geschickt, dort sind ca. 118 Dörfer vom Wasser dem Erdboden gleich gemacht worden, ca. 2000 Häuser zerstört und ca. 1.500 beschädigt, ca. 5000 Menschen sind obdachlos geblieben.
  • 1999 Eröffnung eines Missionswerks in Belowodskoje/Kirgisien. Nach Karpaty im Hochwassergebiet wird weitere Hilfe gesendet. Insgesamt wurden 785 Tonnen Hilfsgüter in die arme Ländern gebracht. Ein neuer Entwurf für die Zeitschrift "Stephanus" wird bestätigt. Bau einer Lagerhalle in Speyer wo Hilfsgüter gelagert werden sollen. Großlieferungen an Notstationen der Deutschen Armee werden nach Osten weitergeschickt.
  • 2000 Die Hilfe wird verstärkt nach Belarus für Tschernobylgeschädigte geschickt. Gründung eines "Fonds für Notleidende Kinder", dieser soll in Ukraine und anderen GUS - Länder Suppenküchen und geistliche Seelsorge für die Straßenkinder bzw. für die Kinder aus Armen und sozialschwachen Familien organisieren. Eheleute Oleg Bogun und Larissa Mayer-Bogun wurden Projektleiter bzw. Organisatore des Fonds für Kinder und tragen dafür volle Verantwortung.
  • 2001 Missionarehepaar wird nach Sibirien geschickt, wo vom Aussterben bedrohte Bevölkerungen evangelisiert werden. Es entstehen neue Gemeinden. Es werden weiterhin regelmäßig Hilfstransporte durchgeführt und weitere Patenschaften übernommen.
  • 2002 3 Bezirksverbände werden ins Leben gerufen, diese sollen die gleiche Arbeit wie "Stephanus" in ihrem Bezirk durchführen. Die Bezirke werden im Verbund mit der Zentrale in Speyer organisatorisch und satzungsgemäß organisiert. CDH-Stephanus bekommt einen neuen Namen: Bundeszentralverband Speyer e.V. Eine Weihnachtsaktion "Familien in Deutschland helfen Familien in Rumänien und Moldau" wird gestartet und findet große Unterstützung bei den Spendern.
  • 2003 Das Christliche Gemeindezentrum in Speyer, in dem sich künftig auch Büroräume des CDH-Stephanus befinden, wurde fertig gestellt. Außerdem gibt dort einen Konferenzraum, Sitzungsraum, Klassenzimmer für die Bibelschule, bzw. Dirigentenschulungen usw. Auf dem Dachgeschoß befinden sich Zimmer mit Dusche und WC für die Teilnehmer der Schulungen. Weihnachtspaketaktion mit 10.355 Paketen mit dem Gesamtgewicht von ca. 155 Tonnen fand wieder große Unterstützung.
  • 2004 Es wurde ein neuer Bezirksverband in Bezirk Trossingen wurde ins Leben gerufen. Weihnachtsaktion findet immer mehr Anklang unter den Spender. Es wurden tausende Weihnachtspakete gepackt und in der Ukraine, Rumänien und  verteilt. In Sibirien wurden tausende Kilogramm von Lebensmitten eingekauft und unter der Not leidenden verteilt.
  • 2005 Tsunami-Hilfe für Sri Lanka, Indien und Indonesien. Tausende Kilogramm von Lebensmitteln und andere Existenzgüter wurden unter den Betroffenen des Seebebens verteilt. Ein neuer Bezirksverband in Trossingen ist ins Leben gerufen. Die Eröffnung des Hauses der Barmherzigkeit in Rybniza/Moldau und Eröffnung des Kinderheimes in Tokmak/Kirgisien.
  • 2006 Insgesamt wurden 938.977 kg Hilfsgüter in die 7 verschiedene Länder verschickt. Zwei Kinderheime in Sri Lanka wurden in unsere Obhut genommen. Die traditionelle Weihnachtsaktion brachte viel Segen in weitliegenden Regionen Sibiriens wie Magadan, Kolyma und Sachalin. Auch in Rumänien, Armenien, Ukraine, Kirgisien und Moldau wurden Weihnachtsgeschenke an Arme und Kinder verteilt.
  • 2007 wurden 944.151 kg Hilfsgüter in 8 Länder geschickt. Ca. 700 Weihnachtspakete und 1300 Schuhkartons für Kinder, sowie Geldspenden für die Weihnachtsgeschenke in armen Länder i. H. v. 39.000 €. Patenschaften in Indien betrugen 568 und in Rumänien 72 Kinder.

    2008 werden 86 LKW’s mit insgesamt 894.538 kg Hilfsgütern in 7 verschiedene Länder verschickt. Bei der Weihnachtsaktion kamen 3.000 Weihnachtspakete und 2.000 Schuhkartons für Kinder zusammen. Für die Betroffenen des Krieges in Süd Ossetien wurde eine Spende i. H. v. 35.000 € überbracht. Die Spende für Sri Lanka betrug 10.000€. In Indien wurden 510 Kinder in 44 Kinderheimen, in Rumänien 50 Kinder in 3 Kinderheimen und in Sri Lanka 40 Kinder in 2 Kinderheimen untergebracht und verpflegt. In Kirgisien werden 60 Straßenkinder und 40 Obdachlose, in Ukraine 80 Kinder und 45 behinderte Menschen, in Moldau 35 Kinder versorgt und in Belarus konnten sich 550 Kinder im Ferienlager erholen. Außerdem werden in der Suppenküche in mehreren Regionen der GUS insgesamt 380 Kinder verpflegt und betreut.


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    Danke für die zahlreichen Geschenke...

    Die Waisenkinder in einem Kinderheim in der Republik Moldau freuen sich über unsere Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"...

    Diese Kinder, die von den Eltern vernachlässigt werden und so sehr Liebe und Aufmerksamkeit brauchen, sind berührt von der Liebe der unbekannten Menschen in Deutschland.

     

    Im Nahmen dieser Kinder möchten wir allen unseren Spendern: "Ein herzliches Dankeschön" sagen!




     
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