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  Konferenz 2006

Und er sprach zu ihnen: "Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur."

Markus 16,15




Aleksandr Konradi

Unter dem wunderbaren Segen Gottes und in herzlicher Gemeinschaft verlief die 16.-te Missionskonferenz am 26., 27. und 28. Mai 2006 in Speyer. Es war sicherlich nicht unser Verdienst, sondern die besondere Gnade Gottes. Der Herr selbst war der wichtigste Teilnehmer der Konferenz. Es ging nicht nur um die Verteilung der Hilfsgüter unter den Armen, sondern viel mehr um die Errettung von Seelen, die Jesus Christus als ihren persönlichen Erretter annehmen und ihr Leben Gott übergeben sollten. Das ist der wahre Sinn der Mission. Anderen aus Liebe zu dienen und ihnen die gute Botschaft zu bringen, das ist unsere gemeinsame Aufgabe, betonten immer wieder unsere Geschwister aus nah und fern. Jesus sagte in Joh.13, 35: "Dabei wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, so ihr Liebe untereinander habt." Diese Liebe war das Merkmal dieser Konferenz. Gott bewirkte tiefe Buße in den Menschen, die bei der Evangelisation zum Altar gingen. In tiefer Demut und unter vielen Tränen baten sie Gott um Vergebung ihrer Sünden.


Der Dienst unter Alkohol- und Drogenabhängigen nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Die Menschen schreien um Hilfe und finden keine Unterstützung. Sie wissen: nur Gott kann sie von dieser Abhängigkeit befreien! Jesus ist gekommen um zu helfen und gerade dann, wenn alle vorbei gehen, wenn keiner helfen kann und alle die Not übersehen. Viktor Korobotschkin, Pastor aus Ukraine, der den Dienst unter den Gefangenen trägt, betonte diesen Gedanken: "Armut ist keine Sünde! Die Armen sind selig, denn das Himmelreich ist ihr, viel schlimmer ist die Alkohol- und Drogenabhängigkeit! Laut Statistik wird in Ukraine pro Person im Jahr 11 Liter Alkohol getrunken wird (ohne selbst gebraute Alkoholgetränke!). Die Nation geht ihrem Ende zu. Viele Menschen versinken in ihrer Sucht und können nicht arbeiten, es führt zu hoher Kriminalität. Erst im Gefängnis sehen manche von ihnen selbst ihre Not. Darum ist der Dienst der Evangelisation unter Gefangenen ein besonderes Anliegen Jesu." Bruder G. Tendis, der viele Jahre in der Wortverkündigung und Verbreitung von Bibeln in Osten war, betonte diesen Gedanken: "Es gibt sehr viel Not, doch die Not von Jesus Christus ist die: die Sünder zu retten. Jesus hat genug Mittel um zu helfen! Wer der Mission gibt, der gibt dem Herrn. Stärkt eure Hände, wer gibt - der wird immer genug haben!"




Foto: Andreas Firus

Gustav Siebert, Leiter des CDH-Stephanus Bundeszentralverbandes in Speyer, betonte wie wichtig es ist, das Werk in Liebe zu Gott zu tun. Sei unsere Arbeit groß oder klein, soll alles in der Liebe geschehen wie es in 1. Kor. 16, 14 geschrieben steht: "Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen! Wenn wir die Liebe im Herzen haben, dann können wir nicht zu der Not der Nächsten gleichgültig sein."


Markus Egger, Leiter der Inter-Mission, führte diesen Gedanken weiter indem er alle Anwesenden zu rief sich jeden Tag neu von der Liebe Jesu anstecken zu lassen. Denn unser Herz neigt dazu, müde zu werden. Wir können in jedem Land die Not sehen, wenn unser Herz in Liebe Jesu glüht. Lasst uns wirken bis Jesus wieder kommt!" Ermutigte er die Missionsmitarbeiter.


Bruder Miaun, Evangelist aus Moldau betonte die 5 Eigenschaften von Diakon Stephanus, dessen Name unser Hilfswerk trägt. In Apostelgeschichte 6,8-10 heißt es: "Stephanus aber, voll Glaubens und Kräfte, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Da standen etliche auf von der Schule, die da heißt der Libertiner und der Kyrener und der Alexanderer, und derer, die aus Zilizien und Asien waren, und befragten sich mit Stephanus. Und sie vermochten nicht, zu widerstehen der Weisheit und dem Geiste, aus welchem er redete." Stephanus ist ein gutes Vorbild für uns alle. Selbst Gott hat ihn zum Dienst berufen und wir sehen, dass die Apostel Stephanus einstimmig erwählt hatten. Es ist unheimlich schwer etwas zu verteilen, geschweige denn, die Hilfsgüter. Darum wusste Stephanus diese 5 guten Eigenschaften zu besitzen: 1. Großen Glaube. 2. Große Kraft. 3. Erfüllt von dem Heiligen Geist, 4. große Weißheit und 5. Gütig und anerkannt bei den Menschen. Diese 5 Eigenschaften kann man auch im Werk der Mission auf Grund von vielen Zeugnissen erkennen. Ich möchte, dass jede Gemeinde, jeder Christ und besonders ich diese Eigenschaften besitzen" Äußerte er sein Wunsch und meinte: "Wir Evangelisten bringen oft Probleme in die Gemeinde. Aber wir bringen gute Probleme. Sie meinen es gibt keine guten Probleme" Ich sage ja. Evangelisten bringen Menschen in die Gemeinde, die man nicht unbedingt in der Gemeinde haben will." Bruder Miaun meinte weiter in bezug auf Alkohol- und Drogenabhängige. "Jede Gemeinde möchte gute Mitglieder haben. Menschen, die von der Gesellschaft etwas gelten. Doch nicht die Gesunden, sondern die Kranken bedürfen des Arztes! Wir Evangelisten bringen Holzstämme in die Gemeinde. Die Aufgabe der Gemeinde aber ist, daraus gute Möbel herzustellen," sagte Bruder Miaun bildlich und rief den Anwesenden zu: "Lasst uns weiterhin wirken und noch weiter gehen um verlorene Menschen zu suchen und ihnen gute Botschaft zu verkündigen. Lasst unsere Gemeinden "Antiochien" heißen. Ein Ort von dem das Wort Gottes verbreitet wird."


Bruder Alexander Konradi, der leitende Bischof der Freien Evangeliumschristengemeinden Deutschlands und der Gründer des Hilfswerks "Stephanus", dankte ganz herzlich alle Konferenzteilnehmer und Missionshelfer in seinem Schlusswort. Er betonte wie sehr die Mission auf die Hilfe von jedem einzelnen angewiesen ist. Die Zeit ist kurz, wir können nur so lange wirken, wie Gott uns die Möglichkeit gibt. Nach dem Pfingstwunder gingen die Menschen, die aus allen Nationen zum Fest nach Jerusalem gekommen waren, in ihre Länder und verbreiteten diese gute Botschaft weiter. Lasst uns ebenso die gute Botschaft weitertragen. In 2. Kor. 1-5 steht geschrieben: "Ich tue euch kund, liebe Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden in Mazedonien gegeben ist. Denn ihre Freude war überschwänglich, da sie durch viel Trübsal bewährt wurden; und wiewohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt. Denn nach allem Vermögen (das bezeuge ich) und über Vermögen waren sie willig und baten uns mit vielem Zureden, dass wir aufnehmen die Wohltat und Gemeinschaft der Handreichung, die da geschieht den Heiligen; und nicht, wie wir hofften, sondern sie ergaben sich selbst, zuerst dem HERRN und darnach uns, durch den Willen Gottes". Das Geheimnis der Gemeinde in Mazedonien lag darin, dass sie sich völlig Gott hingegeben haben. Sie waren arm und gaben das wenige, was sie hatten. Das war genug. Diese Gemeinde hatte keine Probleme, sie war gesegnet von Gott, weil sie für andere zum Segen war. Lasst uns dienen, solange und soviel wie wir können. Gott möge uns dabei segnen!"


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Danke für die zahlreichen Geschenke...

Die Waisenkinder in einem Kinderheim in der Republik Moldau freuen sich über unsere Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"...

Diese Kinder, die von den Eltern vernachlässigt werden und so sehr Liebe und Aufmerksamkeit brauchen, sind berührt von der Liebe der unbekannten Menschen in Deutschland.

 

Im Nahmen dieser Kinder möchten wir allen unseren Spendern: "Ein herzliches Dankeschön" sagen!




 
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