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Rumänien
 Wenn der Straßenkanalisationsschacht zur Heimat wird�
Die Jugendlichen, die in Städtischen Kinderheimen aufgewachsen sind, müssen mit Vollendung des 18. Lebensjahres die Heime verlassen. Da sie meistens keine Eltern, keinen Beruf und keine Arbeit haben, gibt es für sie oft keine andere Möglichkeit als in den Straßenkanalisationsschächten zu "hausen".
Ganz anders ist es in den christlichen Kinderheimen, die durch Christengemeinden in Deutschland unterstützt werden. Die Kinder, die dort aufgenommen werden, sind entweder Waise, von den Eltern ausgestoßen oder haben obdachlose Eltern. Das Jüngste ist 2 Jahre und das Älteste 18 Jahre alt. Die meisten von diesen Kindern besuchen Haupt- oder Berufschulen. Die Kinder werden von christlichem Personal betreut, welches die Aufgabe hat, ihnen die Liebe Gottes zu erweisen, eine christliche Erziehung zu geben und Selbstbewusstsein zu vermitteln. Zwei bis vier Kinder teilen ein Zimmer miteinander und wachsen wie in einer Familie auf. Die Hausaufgaben, sowie die Hausarbeiten werden gemeinsam erledigt. Die ältesten Kinder passen auf die Kleineren auf. Die Kinder besuchen die naheliegende Pfingstgemeinde und nehmen an Kinder- und Jugendgottesdiensten teil.
Die Kindertagestätten werden von Kindern aus sehr armen Familien, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegen, besucht. Die meisten Kinder sind im Alter von 6-10 Jahren. Sie bekommen bei uns eine warme Mahlzeit, schulische Betreuung, Kleider, Schulbedarf und die Möglichkeit sich zu waschen. Den Kindern wird aus der Bibel vorgelesen und von Jesus erzählt.

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